Eintrag vom 15. Oktober 2018

Fortschritt in die Breite und Nebenwirkungen

Der Grund, warum es an dieser Stelle schon länger nichts neues mehr zu lesen gab, ist jener dass das Projekt mehr an Breite oder sagen wir Komplexität gewinnt und wohl deshalb an Tempo verliert. Es fällt mir etwas weniger leicht, einfach so ein paar Sätze zum Status aus dem Ärmel zu schütteln. Hier der Versuch einer kleinen Übersicht.

Wir werden einen Fragebogen für eine Berufsfeldanalyse erstellen. Als Vorlage haben wir den Jüngsten der Mediamatiker zur Hand. Dieser Schritt ist relativ übersichtlich, aber aufwändig und die Arbeit muss richtig sorgfältig werden, damit die ganze Sache etwas taugt. Er wird in diesem Projekt einen der Meilensteine markieren. Wegen eines grossen Jobs finde ich hierfür bis Mitte November allerdings keine Zeit.

Mitte September traf ich mich mit Daniel Kehl, dem Bereichsleiter Grundbildung des GBS. Wir diskutierten die Möglichkeit, ein Projekt einzugeben, bzw. Mittel zu schaffen, das Projekt zu pushen, weil das GBS ein starkes Interesse daran hat, den Beruf im Falle seiner Lancierung am Standort St.Gallen anbieten zu können/dürfen. Politik. Für uns ist der Adresspool an Lehrbetrieben, den das GBS durch seine Vielfalt an Berufen zur Verfügung hat, um einiges interessanter als jener von ICT. So könnten wir die Analyse in einem Unfeld platzieren, welches den Dunstkreis Informatik um Kommunikation und Design ergänzt. Dafür sind die Adressen begrenzt auf die Ostschweiz. Das bedeutet, man müsste es so aufgleisen, dass andere Berufsschulzentren den selben Fragebogen an Ihr Publikum streuen, wir die Daten zusammentragen und so schlussendlich eine nationale Analyse haben. Hier warte ich jetzt seit einem Monat auf Rückmeldung.

Die Kombination aus Zeitmangel und Wartezeit müsste eigentlich keine schlechte sein, doch mir raubt es viel Energie, denn obwohl ich gerade mit Arbeit ausgelastet bin, blockiert es mich während meiner klassischen Grübelphasen beim Wachliegen, Heissduschen oder Postautofahren. Im Moment fühlt es sich so an, als ginge überhaupt nichts vorwärts.

Sehr schön: In der aktuellen Ausgabe des Publishers fand im Artikel «Wohin mit den Kompetenzen?» eine kleine Erwähnung Platz: publisher.ch/…

Nicht auf der Packungsbeilage stand was von Auswirkungen auf Ebene Weiterbildung. Aber ich hätte es ahnen müssen, dass ich nicht einfach still sitzen kann. Während einer kleinen Runde mit Kathrin Lettner, Leiterin Schule für Gestaltung/Weiterbildung und Jana Nobel, Lehrgangsleiterin HF Interactive Media Design, entstand der Plan, am GBS ein Modul «Visual Frontend Development» anzubieten – 160 Lektionen, titelfrei. Die Ausschreibung ist im Gange und folgt bald. Bitte nachmachen, liebe Schulen.