Eintrag vom 3. Mai 2018

Erste Gedanken zum Verband

Den bevorstehenden Berg an Papierarbeit blende ich einmal aus, obwohl ich den Umfang einer Bildungsverordnung an der Fachklasse Grafik bereits kennen lernen durfte.

Viel furchteinflössender ist die Aussicht, mit einem Verband zusammenarbeiten zu müssen. Die genauen Aufgaben eines Berufsverbandes werde ich gelegentlich noch hier zusammentragen, aber die Durchführung des Lehrabschlusses und der überbetrieblichen Kurse gehören auf jeden Fall dazu.

Vorgestern traf ich mich mit dem HR-Chef, dem Ausbildungsverantwortlichen der Interactive Mediadesigner und jenem der Informatiker Applikationsentwicklung einer ziemlich grossen Agentur für einen unverbindlichen Austausch. (Merken: Das nächste mal muss ich unbedingt fragen, ob ich Namen nennen darf. Nicht dass das hier jetzt irgendwie geheim wäre, aber sie wussten noch nichts von diesem Logbuch.) Das Treffen hat gezeigt, dass die Idee grundsätzlich gut ist. Neben der skizzierten Situation am Markt, einigen ganz groben Ideen für Lehrinhalte, Abgrenzungen und Überschneidungen mit den «Nachbarberufen», diskutierten wir über mögliche Situationen, Probleme, Zusammenarbeiten mit den Verbänden. Konkret geht es im Moment um Viscom und ICT-Berufsbildung Schweiz. Fürs erste steht die Idee, möglichst viel Vorarbeit zu machen, um quasi mit einem pfannenfertigen Bildungsplan den Verband anzugehen. Fürs erste.